Trading als Altersvorsorge

Trading als AltersvorsorgeTrading als Altersvorsorge – Einige private Anleger setzen mittlerweile nicht nur auf Fonds und andere Anlageprodukte, hinter denen ein professionelles Management steht. Sie handeln darüber hinaus selbst an der Börse oder über auf Privatanleger spezialisierte Anbieter, zu denen auch diverse
CFD- und Forex-Broker gehören.
Die Beweggründe, weshalb Menschen indirekt oder direkt an den Finanzmärkten agieren, sind vielfältig.

Nicht selten nehmen sich Privatanleger zum Ziel, etwas für ihre Altersvorsorge zu tun. Es drängt sich deshalb die Frage auf, ob das Trading als Altersvorsorge betrachtet werden kann. In diesem Zusammenhang stiftet es Sinn, sowohl die Chancen als auch die Risiken etwas genauer in Augenschein zu nehmen.

Was ist das Trading und welche Chancen bietet es?

Der Handel mit Aktien stellt eine klassische Form des Tradings dar. Grundsätzlich wird unter dem Begriff Trading eher der kurz- und mittelfristige Handel verstanden. Im Gegensatz dazu finden in der Tradingwelt langfristige Positionierungen eher als Investitionen Bezeichnung. Die Generierung von Kauf- und Verkaufssignalen erfolgt beim Trading nicht selten auf Basis der Technischen Analyse. Doch nicht nur die Signalfindung, sondern auch das Risiko- und Moneymanagement hat beim Trading eine bedeutende Stellung. Mittlerweile gibt es neben den Aktien auch noch andere Finanzinstrumente, mit denen private Anleger kurz- oder mittelfristig agieren können. Viele davon bieten die Möglichkeit, neben Long- auch sogenannte Short-Positionen aufzubauen. Dieser Aspekt zeigt auf, wie flexibel auch Privatanleger heute auf Marktsituationen reagieren können. Welche Rendite mit dem Trading realisiert werden kann, hängt natürlich im Wesentlichen von den Fähigkeiten des Traders ab. Darüber hinaus nimmt das aktive Trading sehr viel Zeit in Anspruch. Wer sowohl die Fahigkeiten als auch viel Zeit mitbringt, darf auf ein interessantes Potenzial an Chancen blicken.

Die Risiken des Tradings

Die Risiken, die im Zusammenhang mit dem Trading stehen, sind vielfältig. Sehr häufig ist von einem hohen Risiko die Rede, wenn auf Margin gehandelt wird. Das Trading auf Margin stellt im Grunde genommen einen kreditfinanzierten Handel dar. Der Leverageeffekt als Folge des kreditfinanzierten Handels erhöht sowohl das Gewinn- als auch das Verlustpotenzial. Das bedeutet auch, dass die Verluste die Einlage auf dem Handelskonto im Extremfall übersteigen können. Da der Handel auf Margin in aller Regel mit einer Nachschusspflicht verbunden ist, drohen empfindliche Nachzahlungen. Schon alleine aus diesem Grund erfordert der Handel auf Margin ein hohes Maß an Erfahrung und Expertise. Darüber hinaus gibt es diverse Risiken, denen beim kurzfristige Handel eine größere Bedeutung zukommt als beim langfristigen Investieren. Zu diesen Risiken zählt zum Beispiel auch das sogenannte Gap-Risiko.

Trading als Altersvorsorge – Fazit:

Der Erfolg hängt letzten Endes stark von den Fähigkeiten und von der Erfahrung des Händlers ab, womit natürlich eine Altersvorsorge mittels Trading durchaus möglich ist (Trading als Altersvorsorge). Als Anfänger und ohne Erfahrung allerdings braucht man eine lange Zeit, um sich das nötige Wissen anzueignen, das man braucht, um erfolgreich zu handeln.

[Gesamt:9    Durchschnitt: 4.9/5]

Aktualisiert von admin am 14. Januar 2016