Welche Versicherungen sind nötig, welche nicht

Welche Versicherungen sind nötig, welche nichtWelche Versicherungen sind nötig, welche nicht – Versicherungen gibt es schier wie den Sand am Meer. Aber: Es muss nicht alles versichert sein.
Besonders Spezial-Versicherungen wie eine Handy- oder Reisegepäckversicherung sind häufig völlig unnötig, weil die Schäden in der Regel bereits durch andere Versicherungen abgedeckt sind. Beispielsweise muss auch keine Reisegepäckversicherung sein, wenn man eine Hausratsversicherung hat. Denn der Hausrat ist ohnehin auch im Urlaub versichert. Getrost verzichten können Versicherte auch auf eine Krankenhaustagegeldversicherung, weil der Verdienstausfall schon über die Krankenversicherung abgedeckt ist. Als unnötig stufen Verbraucherschützer auch die Insassen-Unfall-Versicherung ein.

Welche Versicherungen sind nötig

Benötigt wird allerdings eine private Haftpflichtversicherung, sie ist in allen Haushalten und nicht nur bei Familien mit Kindern und Haustieren unabdingbar. Denn wir gehen jeden Tag Risiken ein, jemanden zu verletzten oder etwas zu beschädigen. Unter haftpflichtversicherungvergleich.de kann man einen zuverlässigen und detaillierten Vergleich der einzelnen Anbieter starten. In dieser Übersicht ist dann schnell erkennbar, welche Versicherung eine Haftpflichtversicherung zu welchen Konditionen anbietet. In wenigen Schritten und mit nur einem Klick ist es auch möglich, sich gleich für einen Anbieter zu entscheiden.

Warum unbedingt eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden sollte, lässt sich anhand des folgenden Beispiels rasch erkennen: Wenn man in einer Fußgängerzone oder auf der Straße versehentlich stolpert und auf eine andere Person fällt, die sich dadurch verletzt, kann das nämlich teuer werden. Oder wenn es zu einem Unfall zwischen Radfahrer und Fußgänger kommt. Da können schnell hohe Summen zusammenkommen. Stürzt einer der Unfallbeteiligten, bricht sich etwas oder landet im Rollstuhl, hat er Anspruch auf seinen realen Verdienstausfall. Hier würde dann eine private Haftpflicht greifen, denn sie springt ein, wenn man einer anderen Person schadet.

Da eine Haftpflicht auch bei Personenschäden zahlt, wäre eine Versicherungssumme von mindestens vier Millionen Euro angebracht und ratsam. Einige Policen von Anbietern beinhalten inzwischen auch Deckungen von bis zu neun Millionen Euro. Davon einmal abgesehen, sollte man aber Sach- und Personenschäden mit unterschiedlichen Summen versichern – am besten mit einem Pauschalbetrag. Senken kann man die Prämie übrigens mit einer Selbstbeteiligung.

Klar ist natürlich auch, wenn eine Versicherungssumme sehr hoch ist, ist auch die Police entsprechend hoch. Aber nichtsdestotrotz: Auch wenn man ein paar Euro mehr im Jahr für seinen besten Haftpflichtschutz zahlen muss – es lohnt sich am Ende. Besonders wenn es um die sogenannten Forderungsausfalldeckung geht. Die sollte eine Police unbedingt beinhalten. Sie tritt ein, wenn man persönlich von einer anderen Person geschädigt wird und diese den Schaden nicht bezahlen kann, weil sie selbst keine Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat und besitzt. In diesem Fall ist der Schaden durch die Leistung Forderungsausfall gedeckt.

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admin 24. Januar 2016