Private Krankenversicherung

private krankenversicherungHeute sind die Leistungen der staatlichen Krankenversicherung so sehr geschrumpft, dass kaum einer mit den zugestandenen Behandlungen adäquat versorgt werden kann. Wer mehr als die Grundversorgung haben möchte, muss auf eine private Krankenversicherung zurückgreifen. Das kann aber nur derjenige, der eine abgeschlossen hat. Die Auswahl der verschiedenen Pakete der Anbieter ist so vielseitig, dass ein Interessent viel Zeit in die Recherche investieren müsste. Der Private Krankenversicherung Vergleich nimmt einem diese mühe ab. Alle Anbieter sind mit ihren Angeboten aufgelistet und ein Kunde kann sich direkt eingehend über die Leistungen informieren und den gewünschten Anbieter auswählen. Mit einem Klick wird man zum Bestellprozess gebeamt und kann seine Versicherung abschließen.

Welche Kriterien sprechen für eine private Krankenversicherung?

Die Gründe für eine PKV sind auf den ersten Blick klar zu erkennen: Es gibt keine Zuzahlungen oder lange Wartezeiten auf Termine. Chefarztbehandlung, alternative Behandlung und Einbettzimmer sind inklusive. Die Beiträge sind oft zu hoch. Dabei gibt es günstige Alternativen. Eine private Krankenversicherung zu finden, ist übers Internet möglich. Bei einem professionellen Vergleich wird schnell klar, dass beim monatlichen Beitrag ein Sparpotenzial von bis zu 50 Prozent – bei vergleichbaren Leistungen machbar ist. Wer also sich und seine Kinder günstig, und gut versichern möchte, hat mit dem Tarifvergleichsrechner eine schnelle und sinnvolle Übersicht über die vorhandenen Konditionen und auch über Beitragshöhen von führenden, seriösen Anbietern. Auch für bereits versicherte Mitglieder ist der Vergleich der verschiedenen Tarife lohnenswert. Oft muss der Anbieter gar nicht gewechselt werden. Mit Neuverträgen beim alten Anbieter macht man oft Einsparungen.

Private Krankenversicherung im Vergleich

Die PKV ist nicht nur eine Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung. Sie bietet deutlich mehr Leistungen an und unterstützt ihre Versicherten mit ihrem breiteren Leistungsspektrum Erkrankungen vorzubeugen. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Menschen, der privaten Krankenversicherung beizutreten. Die Tarife der PKV sind hochgradig individuell anpassbar und deshalb muss die Private nicht teuer sein. Allerdings müssen alle Voraussetzungen vorhanden sein. Ein adäquates Einkommen ist Voraussetzung. Rechnen sie durch Eingabe Ihrer individuellen Daten de für Sie Vorteilhaftesten Tarif aus und der Private Krankenversicherung Vergleich schlägt Ihnen verschiedene Angebote aus unter denen Sie sich entscheiden können. Holen Sie sich ein unverbindliches, kostenloses Angebot angepasst auf Ihre persönlichen Vorgaben. Sie entscheiden nur noch darüber, welches Angebot am besten zu Ihnen passt.

Private Krankenversicherung Tarife nach Berufen gestaffelt

Der Private Krankenversicherung Vergleich staffelt die Tarife nicht nur nach Leistungen in Basic, Komfort und Premium, sondern auch auf Berufsgruppen. So gibt es Tarife für Freiberufler, Ärzte/Zahnärzte, Beamte und Angestellte. Sie alle haben verschiedene Risiken und Einkommen, daraus resultieren die verschiedenen Tarife. Die private Krankenversicherung im Vergleich gibt für alle Varianten die entsprechenden Angebote aus. Ein Tipp: Beantworten Sie Gesundheitsfragen stets wahrheitsgemäß, um korrekt eingestuft zu werden und damit Sie späteren Schwierigkeiten vorbeugen, dann sparen Sie bares Geld und bekommen maximale Leistungen im Krankheitsfall oder bei der Vorsorge.

Private Krankenversicherung Basistarif

Der Basistarif ist ein branchenweit einheitlicher Tarif in der Privaten Krankenversicherung, der zum 1. Januar 2009 mit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz eingeführt wurde. Er stellt eine neuartige Mischform aus Elementen der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung dar und steht allen Personen offen, die bei seiner Einführung nicht bereits anderweitig krankenversichert waren und für die mit der Gesundheitsreform 2007 eine Versicherungspflicht in der private Krankenversicherung begründet wurde.

Die bis zum 31. Dezember 2008 von Personen ohne Versicherungsschutz abgeschlossenen Versicherungsverträge im Standardtarif wurden zum 1. Januar 2009 auf Verträge im Basistarif umgestellt (§ 315 Abs. 4 SGB V). Nur Versicherte, die sich bis zum 31. Dezember 2008 in Normaltarifen privat krankenversichert hatten, genießen Bestandsschutz und können auch künftig noch statt in den Basis- in den Standardtarif wechseln. Neukunden ist der Standardtarif nicht mehr zugänglich.

Wesentliche gesetzliche Regelungen zum Basistarif ergeben sich aus § 12 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) sowie aus den §§ 193, 203, 204 VVG. Er muss nach Art, Umfang und Höhe mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen vergleichbar sein (§ 12 Abs. 1a VAG), ist hinsichtlich der Kosten auf den GKV-Höchstsatz gedeckelt und steht einem bestimmten Kreis von Berechtigten offen, ohne dass der Versicherer für Vorerkrankungen eine Risikoprämie, Leistungsausschlüsse oder Ähnliches verlangen darf. Dieser Kontrahierungszwang ist in § 193 Abs. 5 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) geregelt.

Zugang zum Basistarif

Folgende Personen sind im Basistarif aufnahme- und versicherungsfähig, d h. diese Personen können eine Versicherung im Basistarif wählen, sind jedoch nicht dazu verpflichtet. Sie können ihre Versicherungspflicht auch durch die Versicherung in einem anderen Tarif erfüllen. Umgekehrt muss der Versicherer diese Personen im Basistarif versichern, wenn diese es wünschen:

  • Personen, die seit dem 31. Dezember 2008 freiwilliges Mitglied einer GKV werden (grundsätzlich innerhalb von sechs Monaten nach Beginn der freiwilligen Mitgliedschaft)
  • Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die weder in der GKV versicherungspflichtig sind noch Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beanspruchen können noch Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Eingliederungshilfe für behinderte Menschen oder Hilfe zur Pflege beziehen noch bereits ausreichend privat krankenversichert sind (anderweitig unversicherte Personen)
  • Privatversicherten mit Wohnsitz in Deutschland, die ihren Versicherungsvertrag nach dem 31. Dezember 2008 abgeschlossen haben (Personen, die gem. § 193 Abs. 3 VVG seit dem 1. Januar 2009 der Versicherungspflicht unterliegen)
  • Personen, die bereits vor dem 1. Januar 2009 privat krankenversichert waren und das 55. Lebensjahr vollendet haben oder das 55. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, aber die Voraussetzungen für den Anspruch auf eine gesetzliche Rente erfüllen und diese Rente beantragt haben oder eine beamtenrechtliche Pension beziehen oder hilfebedürftig nach dem SGB II oder SGB XII sind
  • Personen, die am 31. Dezember 2008 im Standardtarif versichert waren
  • Beihilfeberechtigte, die einen die Beihilfe ergänzenden Versicherungsschutz benötigen.

Der Wechsel in den Basistarif unter Anrechnung der aus dem bisherigen Vertrag erworbenen Rechte und der Alterungsrückstellung ist Bestandsversicherten nur möglich, wenn

a) die bestehende Krankheitskostenversicherung nach dem 1. Januar 2009 abgeschlossen wurde oder

b) der Versicherungsnehmer das 55. Lebensjahr vollendet hat oder das 55. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, aber die Voraussetzungen für den Anspruch auf eine gesetzliche Rente erfüllt und diese Rente beantragt hat oder eine beamtenrechtliche Pension bezieht oder hilfebedürftig nach dem SGB II oder SGB XII ist oder

c) die bestehende Krankheitskostenversicherung vor dem 1. Januar 2009 abgeschlossen wurde und der Wechsel in den Basistarif vor dem 1. Juli 2009 beantragt wurde (§ 204 Abs. 1 Nr. 1a bis 1c VVG).

Wechseln Versicherte im Basistarif von einem zu einem anderen Versicherungsunternehmen, ändert sich durch die Anrechnung der übertragbaren Alterungsrückstellung – abgesehen von unternehmensspezifischen Kostenzuschlägen – nichts an der Beitragshöhe. Durch die brancheneinheitliche Ausgestaltung des Basistarifs bleiben auch die Leistungen gleich.

Personen, die bereits vor dem 1. Januar 2009 privat krankenversichert waren und das 55. Lebensjahr vollendet haben oder das 55. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, aber die Voraussetzungen für den Anspruch auf eine gesetzliche Rente erfüllen und diese Rente beantragt haben oder eine beamtenrechtliche Pension beziehen oder hilfebedürftig nach dem SGB II oder SGB XII sind sowie Personen, die am 31. Dezember 2008 im Standardtarif versichert waren, können nur bei dem Unternehmen, bei dem schon bisher die Versicherung bestanden hat, Aufnahme in den Basistarif verlangen.

Tarifvarianten: Kinder und Jugendliche

Die PKV-Versicherungsunternehmen müssen zum Basistarif Varianten vorsehen für Kinder und Jugendliche (keine Alterungsrückstellungen bis zum 21. Lebensjahr).

Selbstbehalte und Beihilfeberechtigte

Gleiches gilt für Beamte und deren Angehörige mit Anspruch auf Beihilfe (Begrenzung der Leistungen auf Ergänzung der Beihilfe (Deutschland)). Zudem müssen Versicherte auf Wunsch Selbstbehalte (300, 600, 900 oder 1.200 Euro, bei Beihilfeberechtigten anteilig für den nicht durch die Beihilfe gedeckten Teil) in Anspruch nehmen und ändern können. Die Versicherungsunternehmen ziehen vereinbarte Selbstbehalte von den Erstattungszahlungen ab. Auszahlungen erfolgen nur bei Überschreiten des vereinbarten Selbstbehalts.

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